{"id":112,"date":"2021-03-18T22:42:22","date_gmt":"2021-03-18T21:42:22","guid":{"rendered":"https:\/\/heimatring-lorup.de\/wordpress\/?page_id=112"},"modified":"2021-03-21T23:02:08","modified_gmt":"2021-03-21T22:02:08","slug":"unser-dorf-soll-schoener-werden","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/heimatring-lorup.de\/wordpress\/unser-dorf-soll-schoener-werden\/","title":{"rendered":"Unser Dorf soll sch\u00f6ner werden"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-buttons has-small-font-size is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-black-color has-text-color has-background\" href=\"https:\/\/heimatring-lorup.de\/wordpress\/drechslerei\/\" style=\"background-color:#a8fbdd\">Drechslerei<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-black-color has-text-color has-background\" href=\"https:\/\/heimatring-lorup.de\/wordpress\/heuerhaus\/\" style=\"background-color:#d9f6eb\">Heuerhaus<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-black-color has-text-color has-background\" href=\"https:\/\/heimatring-lorup.de\/wordpress\/krippenausstellung\/\" style=\"background-color:#a8fbdd\">Krippenausstellung<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-black-color has-text-color has-background\" href=\"https:\/\/heimatring-lorup.de\/wordpress\/ausfluege\/\" style=\"background-color:#d9f6eb\">Ausfl\u00fcge<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-black-color has-text-color has-background\" href=\"https:\/\/heimatring-lorup.de\/wordpress\/wegweiser\/\" style=\"background-color:#a8fbdd\">Wegweiser<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-black-color has-text-color has-background\" href=\"https:\/\/heimatring-lorup.de\/wordpress\/pestkreuz\/\" style=\"background-color:#d9f6eb\">Pestkreuz<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-black-color has-text-color has-background\" href=\"https:\/\/heimatring-lorup.de\/wordpress\/jubilaeum\/\" style=\"background-color:#a8fbdd\">Jubil\u00e4um \u00b405<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-black-color has-text-color has-background\" href=\"https:\/\/heimatring-lorup.de\/wordpress\/puetten\/\" style=\"background-color:#d9f6eb\">P\u00fctten<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-vivid-green-cyan-background-color has-background\" href=\"https:\/\/heimatring-lorup.de\/wordpress\/unser-dorf-soll-schoener-werden\/\">Unser Dorf soll sch\u00f6ner werden<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Hans Gr\u00f6nloh<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>\u201eUnser Dorf soll sch\u00f6ner werden\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-top\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"397\" height=\"296\" src=\"https:\/\/heimatring-lorup.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/udssw.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-265 size-full\" srcset=\"https:\/\/heimatring-lorup.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/udssw.jpg 397w, https:\/\/heimatring-lorup.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/udssw-300x224.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 397px) 100vw, 397px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">D\u00f6rfer sind einer steten Ver\u00e4nderung unterworfen. So ist es auch mit Lorup. Als kleine Siedlung fing es vor mehr als tausend Jahren an, es kamen mehr Familien hinzu und langsam entwickelte sich Lorup zu einem Dorf. Man erz\u00e4hlt sich, dass der Ort von so viel Wald umgeben war, dass ein Eichh\u00f6rnchen keine M\u00fche gehabt h\u00e4tte, von Baum zu Baum springend Lorup einmal zu umrunden.<br>Ich stelle es mir so vor: im \u201eOrtskern\u201c befinden sich ein paar gr\u00f6\u00dfere Bauernh\u00e4user, wie man sie noch in Freilichtmuseen bewundern kann. Daneben Heuerh\u00e4user und Backh\u00e4user. Kirche und Schule waren noch nicht vorhanden. Bekannt ist uns aus dieser Zeit, dass die gr\u00f6\u00dferen H\u00f6fe an das Kloster Corvey Abgaben zu zahlen hatten. Der Rest des Tagesablaufs und das genaue Aussehen dieser kleinen Siedlung bleibt mehr oder minder unserer Fantasie \u00fcberlassen.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Doch auch Lorup ver\u00e4nderte sich. Es wurde gr\u00f6\u00dfer, musste mehr Menschen ern\u00e4hren und unterbringen. Eine Kirche und Schule kamen hinzu. Wo Menschen leben ist auch ihr Vieh nicht weit. Kriege oder Br\u00e4nde haben Ortsteile zerst\u00f6rt, wurden jedoch wieder aufgebaut. Der Anblick war nun ein ganz anderer. Doch noch erschien es den Bewohnern des Dorfes nicht wichtig, dass Aussehen des gesamten Ortes zu beachten. Manche H\u00e4user und H\u00f6fe hatten ein sehr gepflegtes Erscheinungsbild, andere Besitzer lie\u00dfen ihre Sachen dort liegen, wo sie sie zuletzt gebraucht hatten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Gegen Ende der f\u00fcnfziger Jahre des vorigen Jahrhunderts hatte der damalige Landwirtschaftsminister Niedersachsens die Idee den Wettbewerb \u201eUnser Dorf soll sch\u00f6ner werden\u201c landesweit auszurufen. In Zeitungsartikeln der Ems-Zeitung, die vom Heimat-Ring gesammelt wurden, ist die Entwicklung, welche Lorup dabei genommen hat, sehr gut dokumentiert.<br>1954 wurde in der Zeitung \u201eUnser H\u00fcmmling\u201c gleich zweimal \u00fcber die Sch\u00f6nheit des Dorfes berichtet. Unter der \u00dcberschrift \u201eLorup-Lohdorf-Walddorf\u201c schrieb der Autor \u00fcber die Eichenbrinke, insbesondere dem \u201eOsternbrink\u201c. Dessen Pflege und Erhaltung hatte sich Hans Meyer-Wellmann angenommen.<br>In dem anderen Artikel hie\u00df es, dass Lorup sich an dem Wettbewerb \u201eUnser Dorf soll sch\u00f6ner werden\u201c beteiligen m\u00f6chte. Aus diesem Grund hatte die Gemeinde verschiedene Arbeiten mit Hilfe der B\u00fcrger ausf\u00fchren lassen. Es handelte sich z.B. um die Ausbesserung der Gehlenberger Stra\u00dfe und Erneuerung von Fu\u00dfwegen.<br>Im Jahr 1958 gab es die Aktion \u201eSch\u00f6nheit des Ortsbildes\u201c, welche vom Kreisheimatverein in Verbindung mit der Kreisverwaltung Aschendorf-H\u00fcmmling gestartet wurde. Der Heimat-Ring Lorup hatte die Bewohner Lorups in einem Aufruf zur Mitarbeit aufgefordert. Dieser Aufruf wurde als originell empfunden und deshalb von der Ems-Zeitung am 5.7.1958 abgedruckt.<br>Zun\u00e4chst erinnerte der Vorsitzende des Heimat-Ringes Hans Meyer-Wellmann an den ersten Wettbewerb dieser Art aus dem Jahr 1955, als Lorup den ersten Platz auf Kreisebene belegt hatte. Damals hatte man durch Anschlagtafeln und neu geschaffene Dorfbrunnen Eindruck erlangt. Doch nun lenkte er das Augenmerk auf \u00f6ffentliche Pl\u00e4tze und die Brinke. Eindringlich appelliert Meyer-Wellmann daf\u00fcr, dass jeder Einzelne auch auf seine Hofstelle achten solle, denn nur dadurch konnte der Gesamteindruck eines sch\u00f6nen Dorfes erreicht werden. Er monierte unsaubere Stra\u00dfenbilder, denn es gab offensichtlich Bauernh\u00f6fe, welche nicht besonders auf das \u00e4u\u00dfere Aussehen ihres Grundst\u00fcckes achteten. Dies verschandelte nicht nur den einzelnen Hof, sondern zog die ganze Stra\u00dfe in Mitleidenschaft. Auch B\u00fcrgermeister und Gemeindedirektor unterst\u00fctzten diesen Aufruf. Der Erfolg lie\u00df sich sehen. Nach der Bereisung durch die Kommission wurden 15 Orte, darunter auch Lorup, pr\u00e4miert.<br>Auch 1961 bem\u00fchten sich die Loruper in dem Wettbewerb \u201eUnser Dorf soll sch\u00f6ner werden\u201c einen Platz zu belegen. Im Juni \u201ewurde das Geleistete besichtigt.\u201c (Ems-Zeitung vom 1.7.1961) Die Loruper Landjugend und der Heimat-Ring hatten die Brinke aufger\u00e4umt, Sitzb\u00e4nke und Blumenbeete angelegt und Schalen mit Bl\u00fchpflanzen aufgestellt. Besonders herausgestellt wurde in der Ems-Zeitung vom 1.7.1961 und der Ausgabe vom 12.8.1961 der Vorplatz des Krieger-Ehrenmals. Dar\u00fcber hinaus wurde in der Poststelle ein Wandbild angebracht und die noch heute existierenden geschnitzten Wegweiser des G\u00e4rtnermeisters Heinrich Wilkens aufgestellt. In der August-Ausgabe der Ems-Zeitung stand: \u201eUnter den sechs ersten Preistr\u00e4gern befindet sich die Katholische Landjugend Lorup, die die einzige Gemeinde des Emslandes und Ostfrieslandes ist, der ein Preis zugesprochen wurde.\u201c (Ems-Zeitung, 12.8.1961)<br>Ein weiteres Mal nahm Lorup im Jahr 1963 am Wettbewerb \u201eUnser Dorf soll sch\u00f6ner werden\u201c teil. Am 27. Juli 1963 berichtete die Ems-Zeitung \u00fcber einen sch\u00f6nen Einfall der Gemeindeverwaltung und des Heimat-Ringes. So hatten sich 3 junge M\u00e4nner als Gemeindediener \u201everkleidet\u201c und gingen mit einer Glocke von Haus zu Haus, um die B\u00fcrger Lorups auf den Wettbewerb aufmerksam zu machen. Sie hatten wiederum einen Aufruf der Verwaltung und des Heimat-Ringes dabei, welcher im Original in der Zeitung abgedruckt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\"><br>Der B\u00fcrgermeister Meyer und der Vorsitzende des Heimat-Ringes Meyer-Wellmann betonten in ihrem Schreiben an die Loruper, dass die \u00f6ffentliche Hand bereits sehr viel zur Versch\u00f6nerung des Ortes beigetragen habe. Es g\u00e4be eine neue Schule, eine neue Kirche und eine neue Ortsdurchfahrt. Doch an der \u201ePrivatinitiative\u201c fehlte es noch. Aus dem Grund sollten die Einwohner Lorups eine kurze Zeit ihrer Freizeit opfern, um ihre Grundst\u00fccke und G\u00e4rten in Ordnung zu bringen. Der Lohn f\u00fcr diese M\u00fche war enorm. Am 7.11.1963 berichtete die Ems-Zeitung dar\u00fcber, dass Lorup zu den Siegern im Landeswettbewerb geh\u00f6rte. Oberkreisdirektor Dr. Tiedeken \u00fcberreichte dem Gemeinderat und dem Vorstand des Heimat-Ringes eine Ehrenurkunde und ein Geldgeschenk. Er lobte die \u00e4u\u00dfere Erscheinung des Dorfes, hob aber auch seine Anerkennung an die Menschen hervor, welche die Anpflanzungen, den Dorfweiher und die geschmackvollen Wegweiser pflegten, sich um die Vorg\u00e4rten und H\u00e4user k\u00fcmmerten und damit ein abgerundetes Bild des Ortes pr\u00e4sentieren konnten.<br>Ebenso sollte es 1965 wieder werden. Der Aufruf der politischen Gemeinde und der Markengemeinde sollte die Einwohner auf den erneuten Wettbewerb aufmerksam machen. Insbesondere die Landjugend und die Kolpingsfamilie wurden um ihre Mithilfe gebeten. Wie Lorup in dem Jahr abgeschnitten hat ist nicht bekannt.<br>Ein letzter Artikel stammt aus dem Jahr 1968, in dem Lorup sich erneut an dem Wettbewerb \u201eSauberkeit des Ortsbildes in den Gemeinden\u201c beteiligt. Auf einer Besprechung im Mai wurde ein Arbeitsplan festgelegt, in dem u.a. die Landjugend, die Kolpingsfamilie und das Lehrerkollegium mit den Sch\u00fclern mithelfen wollen. Auch hier ist nicht \u00fcberliefert, wie das Dorf bei dem Wettbewerb abgeschnitten hat.<br>Die Epoche der f\u00fcnfziger und sechziger Jahre ist f\u00fcr die Teilnahme an den Wettbewerben f\u00fcr Lorup wohl die ereignisreichste Zeit. Aus dem Grunde habe ich sie auch so ausf\u00fchrlich behandelt. In den 80\u00b4er und 90\u00b4er Jahren wurden vom Land Niedersachsen wieder Wettbewerbe ausgeschrieben. In Lorup erfolgte die Organisation jetzt durch den Ausschuss Wirtschaftsf\u00f6rderung und Fremdenverkehr. Sehr oft war Lorup unter den besten zehn Gemeinden des Emslandes. Sonderpreise gab es f\u00fcr den Schulgarten und die Heidefl\u00e4che an der Breddenberger Stra\u00dfe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Meiner Meinung nach ist Lorup vom Charakter noch immer ein wundersch\u00f6nes H\u00fcmmlingdorf. Die Gemeinde hatte unsere V\u00e4ter und M\u00fctter aufgerufen unser Dorf zu versch\u00f6nern. Doch auch wir sollten unseren Beitrag dazu leisten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hans Gr\u00f6nloh \u201eUnser Dorf soll sch\u00f6ner werden\u201c D\u00f6rfer sind einer steten Ver\u00e4nderung unterworfen. So ist es auch mit Lorup. Als kleine Siedlung fing es vor mehr als tausend Jahren an, es kamen mehr Familien hinzu und langsam entwickelte sich Lorup zu einem Dorf. 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